Yoga für Kinder

Auch Kinder brauchen Yoga, vor allem in unserer heutigen stressigen Zeit mit enormen Leistungsdruck. Mit Kinderyoga lernen die Kinder sich auf neue, ganz kreative Art und Weise kennen. Durch die Yogaübungen wird die körperliche Entwicklung positiv unterstützt, ebenso auch die Geistige und Emotionale. Kinder lernen auf spielerische Weise sich selbst zu erfahren, entwickeln Kreativität, innere Ruhe und Gelassenheit. Kinderyoga ist ein wahrer Schutz für die Kinder vor allen Problemen die unsere Leistungsgesellschaft unseren Kindern antut. Für mehr Informationen über Kinderyoga, der Wirkung und Durchführung bitte lies doch einfach unten weiter.


Kursleiter:
Andrea Frühwald
Kosten:
40 Euro

Termine:  Termine in Planung

Warum ist Kinderyoga so wichtig?

Gerade habe ich in der Schrott & Korn einen interessanten Artikel über die Kinder unserer Leistungsgesellschaft gelesen. Sehr erschreckend für mich war, dass darin beschrieben wurde, dass auch Kinder kurz vor einem Burn out stehen. Der Leistungsdruck, dem wir Erwachsene oftmals hilflos ausgesetzt sind, macht auch schon lange vor unseren Kindern keinen Halt mehr. Kinder allerdings, haben noch nicht gelernt damit umzugehen und sind dem schutzlos ausgeliefert. So wird das Kind von einem Termin zum Nächsten geschleppt, muss ein immer größeres Schulpensum erledigen und nach außen auch noch ein tolles Bild abgeben. So geht die Kindlichkeit, das Kind sein immer mehr und mehr verloren und Kinder verlieren schon sehr früh ihren natürlichen und intuitiven Zugang zum Leben. Kinder leiden immer mehr unter verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten, sozialen Schwächen und diversen Syndromen. Leider bietet die Gesellschaft hierfür wenig Ausgleich. Es wird eher versucht kann mit diversen Dingen (Playstation, Medikamenten etc.) ruhig zu stellen. 

Spätestens an dieser Stelle sollte Kinderyoga ansetzen und den Kindern helfen, wieder mehr Ihre natürliche Kindlichkeit zu erfahren und auszuleben. Generell ist Kinderyoga für alle Kinder wichtig und vorteilhaft. Kinder dürfen in einem geschützten Rahmen sein wie sie sein wollen und werden dort abgeholt wo sie im Augenblick stehen. Kinderyoga wirkt ganzheitlich, also auf Körper - Geist - Seele und ist somit eine wunderbare Praxis um das Kind in seiner Entwicklung positivst zu unterstützen.

10 Gründe warum ein Kinder Kinderyoga machen sollte!

  1. Konzentrations- und Denkfähigkeit wird gefördert und verbessert
  2. Selbstbewusstsein  wird gestärkt
  3. Erlernen der Entspannung hilft zur Ruhe zu kommen
  4. Bewegungsdrang wird ohne Leistungsdruck harmonisiert
  5. Körperbewusstsein wird gefördert
  6. Kindgerechte Stärkung und Beweglichkeit von Muskulatur und Gelenken
  7. Verbesserung der Körperhaltung und Korrektur von Fehlhaltungen
  8. Kindlich sein: Bewusste Atmung und Traumreisen regen Phantasie an.
  9. Ausgeglichenheit und innere Gelassenheit wächst durch innere und äußere Balance
  10. Wohlbefinden und die natürliche Lebensfreude werden gesteigert

Wie sieht eine solche Kinderyogastunde aus?

Natürlich gibt es ein grundlegendes Schemata für eine Musteryogastunde. Als Kinderyogalehrer sollte man allerdings auf "Alles" gefasst sein und sich daran orientieren, wie es den Kindern gerade geht und welches Befinden sie von zu Hause oder Schule etc. mitbringen. Also sehr aufgedrehte Kinder könnte man mit anfänglicher Bewegung etwas "runterholen", während vielleicht müde und ausgepowerte Kinder vielleicht mehr Entspannung, Ruhe oder Körperkontakt wünschen.

Hier ein kurzes Beispiell einer Kinderyogamusterstunde:.

 

  1. Begrüßungsritual
  2. Bewegungs- und Geschicklichkeitsspiel
  3. Kurze Zwischenentspannung
  4. Kindersonnengrüße
  5. Asanareihe je nach Alter auch etwas verspielter
  6. Evtl. Massagespiel
  7. Endentspannung
  8. Abschlußritual

Welche Alterstufen gibt es?

Generell orientiert sich das Kinderyoga auch an gesellschaftlichen Alterstufen:

  • Kindergarten- und Vorschulkinder (3 - 6 Jahre)
  • Grundschulkinder (7 - 9 Jahre)
  • Kinder einer weiteren Schule (10 - 12 Jahre)
  • Jugendliche (ca. 13 - 17 Jahre)

 

Jede kindliche Entwicklung unterscheidet sich allerdings und daher sollte man individuell schauen, welche Gruppe angemessen ist und vor allem auch das Kind entscheiden lassen.