Yogaschule Soham

Was bedeutet Soham?

So’ham ist Sanskrit und besteht aus den Silben "sah" für "er" und "aham" für "ich". Daraus ergibt sich die Bedeutung »Er ist ich« bzw. »Ich bin Er« und symbolisiert dadurch unsere Einheit mit dem Absoluten, mit dem höchsten Bewußtsein oder bei uns auch als "Gott" beschrieben. In jedem von uns steckt also Gott, ob wir wollen oder nicht. Soham zeigt uns den Weg, mit unserem wahren Sein in Berührung zu kommen und eine Beziehung aufzubauen. Soham ist der Weg zu unserer wahren Natur, zu einem höheren Bewußtsein.

 

Soham in umgekehrter Wortfolge ausgesprochen ergibt das Sanskritwort hamsa, was für "Gans, Schwan" steht und das Selbst, den Lebensatem und Prana (die Lebensenergie) symbolisiert

Erfahrbare Spiritualität im Alltag

Die Yogaschule Soham bildet einen besonderen Charakter, eine Mischung aus Yoga und sozialer Arbeit. Dies soll sich beispielsweise in einer kraftvollen Gemeinschaft zeigen, aber auch in einer Netzwerkarbeit die viele Institutionen, Unternehmen und andere Träge/Einrichtungen mit Yoga unterstützt und bereichert. In der sozialen Arbeit, wie auch im Yoga geht es um Integration und so wird auf harmonische Weise das gesellschaftliche Leben mit einer tiefgehenden Spiritualität verknüpft und erfahren. Yoga ist erfahrbare Spiritualität im Alltag, nicht nur auf der Matte, sondern in unserem gesellschaftlichen und gemeinschaftlichen Miteinander. So wollen wir uns gegenseitig unterstützen und miteinander wachsen.

Eine Idee mit Zukunft!

Unsere Gesellschaft verändert sich, vor allem unser Denken. Die Menschen werden immer offener für das spirituelle und ganzheitliches Sein. Dies zeigt sich stark in unserem sozialen Miteinander. Viele haben die Vorteile des Einzelkämpferdaseins genossen und irgendwie satt. Irgendwie scheint etwas zu fehlen. Ganz nach dem Motto "Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude" wachsen immer mehr neue Gemeinschaften und Lebensformen aus dem Boden und verändern das gesellschaftliche Bild. Die Patchworkfamilie, neben der Regenbogenfamilie, Kinder und alte Menschen in einem gemeinsamen Wohn- und Lebensprojekt. Die Menschen fangen langsam an zu verstehen, dass man gemeinschaftlich viel mehr bewirken kann, als alleine. Was die berühmten vier Musketiere vor vielen Jahren schon "predigten" ("Einer für alle und alle für Einen") nimmt nun langsam Gestalt an.

 

Der Yoga der Yogaschule Soham

Kein Yogaunterricht gleicht dem anderen Yogaunterricht. Die Persönlichkeit und die Erfahrung des Yogalehrers spielen eine wichtige Rolle für die Qualität des Unterrichtes.

Der Unterricht in der Yogaschule Soham basiert auf den Lehren von Swami Sivananda. Er war wohl einer der größten Yogameister des vergangenen Jahrhunderts. Er entwickelte seine Lehre auf der Basis des integralem Yoga. Einem Yoga der unterschiedliche Yogatraditionen miteinander kombiniert. Diese Vielfalt an Yoga unterstützt den Schüler wiederrum in seiner individuellen Praxis ganzheitlich.

Der Yoga der Yogaschule Soham verbindet die Sivananda-Tradition mit der ebenfalls ganzheitlichen Lehre der Yogatherapie, eine Yogarichtung die sich sehr stark an den individuellen Bedürfnissen des Yogaübenden orientiert. Aus anderen Traditionen fließt die buddhistische Achtsamkeitpraxis hinzu und führt den Schüler in den Augenblick, ins Hier und Jetzt. So wird der Unterricht, eine Erfahrung von Körper-Geist-Seele im jetztigen Augenblick, nur im Jetzt ist das momentane Leben erfahrbar. Gestern ist bereits geschehen und vorbei, das Morgen ist noch im Entstehen. Im Hier und Jetzt spielt sich das Leben ab.

So verhilft Yoga der Yogaschule Soham den Einzelnen zu mehr körperlicher, geistiger und seelischer Harmonie und einer gelebten Form der Achtsamkeit im Alltag.

"Gott wurde Mensch, auf das der Mensch Gott werden kann"