Detox - Wochen

Unser Körper ist ein wunderbares, sich selbst reinigendes System. In jedem Augenblick vollbringt er wahre Wunder und erneuert sich ständig selbst. Beispielsweise sterben in jeder Sekunde etwa 50 Millionen Zellen ab und werden wieder gebildet, in einer Woche erneuert sich die Magenschleimhaut, die Hautzellen bilden sich alle zwei bis vier Wochen neu und sogar unser festes
Knochengewebe wird alle 10 -20 Jahre (je nach Lebensalter) erneuert.
Ein reiner und sauberer Körper kann die alltäglichen Routinen viel einfacher durchführen und funktioniert besser, man fühlt sich gesünder und kraftvoller. Ein verunreinigter, also verschlackter, Körper ist vielleicht bewegungsfauler, kränker, unfitter und die alltäglichen Körperroutinen laufen auf Sparkurs.
Nicht immer kommt der Körper, aufgrund unseres Lifestyles, dem Reinemachen hinterher und es lagern sich Schlacken im Körpergewebe ab. Auf Dauer gesehen wird dies den Körper stark beeinträchtigen und für eine Vielzahl von chronischen Erkrankungen sorgen. Optimal wäre es also wenn wir unseren alltäglichen Lebenswandel immer mehr auf Gesundheit, Reinheit und Zufriedenheit ausrichten. Um dies zu bewerkstelligen braucht es über kurz oder lang einen Lebenswandel. Folgende Tipps können Dir und Deinem Körper helfen, das alltägliche Reinmachen
zu unterstützen und einen gesünderen Lebenswandel zu integrieren:

 

Yogareinigungstechniken: Es gibt im Yoga eine Vielzahl von speziellen Übungen, um den Körper und spezielle Körperbereiche zu reinigen und zu entschlacken. Hier findest Du eine kleine Liste. Ein paar davon, werden wir auch ein wenig praktizieren, so fällt Dir der Übergang in Deinen Alltag leichter.
• Tratak – die Lichtmeditation, Reinigung der Tränenkanäle und der Augen
• Neti – die Nasenreinigung, Nasenspülung
• Kapalabhati – Reinigung der Atemwege
• Dhauti – Reinigung von Magen und Speiseröhre
• Nauli – Reinigung der Bauchorgane
• Basti – Reinigung von Enddarm

 

Ernährung: Versuche Dich so gesund, so natürlich, so biologisch, so regional, so saisonal und so frisch wie möglich zu ernähren. Vor allem Industrienahrung hat kaum oder gar keine Inhaltsstoffe mehr und so verlangt es den Körper nach immer mehr. So werden wir mehr essen und uns noch weiter zu verschlacken. Durch gesunde Ernährung erhält der Körper alle Stoffe die gebraucht werden, über insgesamt weniger Nahrungsmittel. Lerne zu spüren welche Nahrungsmittel Dir gut
tun und welche der Körper ablehnt bzw. auch zu spüren welche Nahrungsmittel der Körper gerade benötigt. Nach diesem inneren Bauchgefühl beginne Deinen Teller zu füllen.


Wildkräuter: Im Frühling wachsen die wilden Kräuter (leider häufig als Unkraut beschimpft) in Hülle und Fülle. Die Wildkräuter haben viel mehr Inhaltsstoffe, als unser gezüchtetes Gemüse und Obst. Beispielsweise die Brennessel ist ein Wunderwerk an Inhaltsstoffen. Einfach dem Salat beimischen oder in einen Smoothie geben.


Gut kauen: Durch häufigen und regelmäßiges Kauen wird die Nahrung besser zerkleinert. Dadurch muss die Verdauung weniger Energie aufwenden und die Nährstoffe können leichter resorbiert werden. Ayurveda spricht von mindestens 40 Mal kauen. Im Durchschnitt kauen wir siebenmal, dann wird geschluckt.

 

Energievolles Wasser trinken: Wasser ist nicht gleich Wasser. Wasser in Flaschen, vor allem in Plastikflaschen oder auch kilometerlangen Rohren ist totes Wasser und somit kaum noch lebendig. Dieses Wasser kann schlecht in die Zellen aufgenommen werden. Für ein gutes Funktionieren braucht der Körper aber 1,5 – 3,0 Liter Wasser täglich. Dies sollte mit energiegeladenem Wasser, wie
es aus einer Quelle oder einem Bach kommt, gedeckt werden. Leider ist das Wasser in unseren Bächen oder Quellen gar nicht mehr so gesund und so brauchen wir in dichtbesiedelten Regionen vielleicht Geräte, um das Wasser wieder zu beleben und zu reinigen.


Ausreichend Bewegung: Finde das richtige Maß an Bewegung für Dich, wo Du gefordert und gefördert wirst, aber nicht unter- oder überfordert. Durch Bewegung wird der ganze Körper mobilisiert, man schwitzt und der Körper ist energiegeladener.


Umweltgifte meiden: Verändere Deine Kosmetikprodukte in immer natürlichere Produkte. Auch Geschirrspülmittel, Waschmittel, Putzmittel sollten immer reiner und natürlicher werden. Versuche dichten Verkehr so gut wie möglich zu meiden oder zu umgehen. Gehe häufig in die Natur, bspw. Meer, Wald um die mit gesunder Luft aufzuladen. Kaufe gesunde Produkte mit wenig Chemie.


Saniere Deine Zähne: Im Mund entstehen oftmals giftige Herde, vor allem tote Zähne können eine Quelle dafür sein. Dies schwächt und schadet dem ganzen Körper. Führe eine tägliche Mundhygiene durch. Beispielsweise mit Zunge reinigen, Öl ziehen, Zähne Putzen, Mundspülungen, Zahnzwischenräume reinigen. Eine natürliche Bleiche findest Du mit Natron. Um die Zähne zu mineralisieren kannst Du die Zähne mit Salzsohle putzen. Lege einfach zwei, drei Salzkristalle in
einen Glasbehälter und fülle diesen mit Wasser. Die Salzkristalle lösen sich mit der Zeit auf und übrig bleibt Salzsohle. Hiermit einfach sanft die Zähne putzen. Meide chemische Zahnbürsten, vor allem mit Fluorid. Fluorid wird uns zwar als gesund für die Zähne verkauft, ist aber ein chemisches Abfallprodukt und überaus schädlich.


Mache Atemübungen: Bewusstes Atmen tief in den Bauch, fördert die Bewegung der Bauchorgane, die Weite des Brustraumes und die Energetisierung des Körpers. Spezielle Atemübungen mit speziellen Wirkungen können die Entschlackung fördert und die Reinheit des Körpers bewahren. Der Atem ist ein ganz wichtiger Schlüssel für Wohlbefinden und Gesundheit.


Yoga! Yoga generell ist von vorne bis hinten eine wunderbare Reinigungskur. Nicht nur körperlich wird entschlackt sondern auch geistig, emotional, seelisch. Wenn Du regelmäßig Yoga übst, wird Dein Leben, Dein Denken, Dein Verhalten immer reiner und reiner und somit Dein Leben insgesamt gesünder. Man braucht nur ein bisschen Geduld und Ausdauer und den Willen es zu tun.


Ausreichend Schlaf: Finde das optimal Maß an Schlaf für Dich. Im Winter vllt. ein bisschen mehr als im Frühling oder Sommer. Die besten Stunden, sind die Stunde vor Mitternacht. Vor dem Schlaf kein spannendes Buch lesen, kein Streit, kein Stress und keine Hektik. Sondern bereite Deinen Schlaf vielleicht mit einer sanften Runde Yoga, einem wohltuendem Bad, einen schlaffördernden Tee etc.
vor.


Stressreduzierung: Vermeide und vermindere Stress und Hektik. Gehe langsamer wenn Du in Eile bist. Richte Dich in stressigen Situationen auf das Gute und Schöne aus, spüre Deinen Atem und tritt innerlich einen Schritt von diesem Stress zurück. Schaffe Oasen der Entspannung in Deinem Alltag, wo Du wieder zu Dir kommst und Dich fühlst. Sonst funktionieren wir nur noch und verlieren den
Bezug zu uns selbst.


Handy und Elektrosmog: Vermeide den Kontakt zu Handys so gut wie möglich. Auch wenn das heutzutage sehr schwierig ist. Die Handystrahlung hat einen negativen Einfluss auf den Körper, auf das Blut, auf das Denken.. Die negativen Auswirkungen sind noch nicht erforscht. Es kann sein, dass häufiges telefonieren Tumore im Kopf fördern kann. Versuche auch in Deinem persönlichen Wohn- umfeld (vor allem im Schlafzimmer) Elektrosmog zu minimieren.


Frische Luft und Natur: Gehe so häufig, wie nur möglich, raus und genieße die Natur.

 

Pflege positive soziale Kontakte, meide negative soziale Kontakte: Belebe gute Freundschaften immer mehr und suche den Kontakt zu positiv eingestellten Menschen. Vor allem wenn Du viel Yoga übst und mit der Zeit immer sensibler wirst, kann der Kontakt zu negativen Menschen sehr schadhaft sein. Das üble Gerede und der Tratsch schädigen sehr und wühlen auf.


Reinigungskuren: Praktiziere mindestens einmal jährlich eine Reinigungskur. Beispiele hierfür sind Fasten, Weglass-Fasten, spezielle Tees über eine gewisse Zeit trinken...hier gibt es eine große Auswahl. Probiere einfach aus, was Dir gut tut.